{"id":731,"date":"2014-02-18T13:30:49","date_gmt":"2014-02-18T12:30:49","guid":{"rendered":"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/?page_id=731"},"modified":"2026-03-31T14:41:56","modified_gmt":"2026-03-31T12:41:56","slug":"home","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/home\/","title":{"rendered":":::"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Linde_Wadani_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Linde_Wadani_01-771x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5211\" width=\"386\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Linde_Wadani_01-771x1024.jpg 771w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Linde_Wadani_01-226x300.jpg 226w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Linde_Wadani_01-768x1021.jpg 768w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Linde_Wadani_01-1156x1536.jpg 1156w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Linde_Wadani_01.jpg 1204w\" sizes=\"(max-width: 386px) 100vw, 386px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Nachruf auf Linde Wadani (1939\u20132026)<\/strong><br><br>Es sind oft nicht die gro\u00dfen Auftritte, die bleiben, sondern die Situationen am Rand: ein gedeckter Tisch, sorgf\u00e4ltig geschnittene Kuchenst\u00fccke, Schlagobers im feinen Porzellan.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeit an der historisch-politischen Biografie des Wehrmachtsdeserteurs Richard Wadani begann f\u00fcr uns 2014 nicht am Schreibtisch, sondern in seiner Gemeindebauwohnung in Wien-Simmering, wo er mit seiner Frau jahrzehntelang lebte. Bevor wir mit den eigentlichen Interviews begannen, sa\u00dfen wir zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal war es ein Mittagessen, das Linde f\u00fcr uns gekocht hatte, meist aber Kaffee und Kuchen, fast immer eine selbstgebackene Biskuitroulade.<br>Das Gespr\u00e4ch war da l\u00e4ngst im Gange, subtil orchestriert von Linde. Es waren politische Gespr\u00e4che, von Anfang an. Sie nahm Bezug auf aktuelle Entwicklungen, auf den sp\u00fcrbaren Rechtsruck, auf die offenen Fragen im Kontext der Rehabilitierung der Wehrmachtsdeserteure, auf Fragen des Gedenkens.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Pers\u00f6nliche war pr\u00e4sent, aber es ordnete sich dem Politischen unter \u2013 jenem Ma\u00dfstab, an dem sich f\u00fcr Linde alles entschied.<br>Linde Wadani kommt in unserer Biografie \u00fcber Richard Wadani kaum vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Und doch war sie immer da.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben Linde und Richard Wadani \u00fcber viele Jahre hinweg gekannt, in einer Zeit, in der aus dem zun\u00e4chst randst\u00e4ndigen Thema der Wehrmachtsdeserteure in \u00d6sterreich eine zentrale, vehement gef\u00fchrte vergangenheitspolitische Debatte wurde. Als wir mit der Arbeit an Richards Biografie begannen, waren entscheidende Schritte bereits erreicht: die wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas durch Forschungen (1998\/99, ff.) an der Universit\u00e4t Wien, die sozialrechtliche Anerkennung der Opfer der NS-Milit\u00e4rjustiz (2005), die Pr\u00e4sentation der zeitgeschichtlichen Sonderausstellung \u201eWas damals Recht war. Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht\u201c im Wiener Theater Nestroyhof Hamakom (2009), die juristische Rehabilitierung von Deserteuren und Wehrdienstverweigerern durch den Nationalrat (2009), der politische Prozess zur Errichtung des Denkmals f\u00fcr die Opfer der NS-Milit\u00e4rjustiz am Wiener Ballhausplatz (2014).<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr viele w\u00e4re dies ein Moment des Innehaltens gewesen. Nicht f\u00fcr Linde.<br>Das Erreichte gen\u00fcgte ihr nie. Ihr Blick war stets nach vorne gerichtet, auf das, was noch zu tun blieb. Vorw\u00e4rtsgehen im politischen Kampf, w\u00fcrde Linde vielleicht sagen. In dieser Konsequenz lag etwas Unbeirrbares, manchmal auch Irritierendes \u2013 und etwas, das einen mitunter an die eigenen Grenzen f\u00fchrte.<\/p>\n\n\n\n<p>Linde Wadani, geboren als Sieglinde Maria Bair am 7. J\u00e4nner 1939 in Donawitz, entstammte einer Familie, in der politischer Widerstand keine historische Kategorie, sondern gelebte Erfahrung, war. Ihr Vater, Franz Bair, geh\u00f6rte der \u00d6sterreichischen Freiheitsfront an, wurde 1944 von der Gestapo verhaftet, \u00fcberlebte das Konzentrationslager Mauthausen und blieb auch nach dem Krieg politisch in der KP\u00d6 aktiv. In dieser Konstellation verschr\u00e4nkten sich Biografie und Geschichte auf eine Weise, die Lindes gesamtes Leben grundlegend bestimmte.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Linde und Richard einander 1954 beim Sport kennenlernten \u2013 bei einer Tischtennis-Betriebsmeisterschaft im kommunistischen Globusverlag, wo Linde in den Jahren 1955 bis 1961 besch\u00e4ftigt sein sollte \u2013, war noch nicht absehbar, wohin dieser gemeinsame Weg f\u00fchren w\u00fcrde. Was sich jedoch fr\u00fch zeigte, war eine \u00dcbereinstimmung in grundlegenden Fragen: ein politisches Selbstverst\u00e4ndnis, das sich nicht an Mehrheiten orientierte \u2013 verbunden mit der Bereitschaft, k\u00e4mpferische Positionen zu vertreten, die in \u00d6sterreich unbequem waren und \u00fcber lange Zeit geschm\u00e4ht und marginalisiert blieben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Linde_Wadani_02-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"733\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Linde_Wadani_02-1024x733.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5210\" srcset=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Linde_Wadani_02-1024x733.jpg 1024w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Linde_Wadani_02-300x215.jpg 300w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Linde_Wadani_02-768x549.jpg 768w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Linde_Wadani_02-1536x1099.jpg 1536w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Linde_Wadani_02-2048x1465.jpg 2048w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Linde_Wadani_02-419x300.jpg 419w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Linde und Richard Wadani, Aufmarsch 1. Mai 1956<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich hat Linde Richards Weg als homo politicus nicht einfach begleitet. Sie hat ihn mitgetragen und beeinflusst \u2013 als femme politique von nicht geringerer Entschlossenheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Entschlossenheit zeigte sich auch in Momenten des Bruchs. Der Austritt aus der KP\u00d6, den Linde Ende der 1960er Jahre vor Richard vollzog, fiel in eine Zeit zunehmender Krisen und innerer Spannungen innerhalb der Partei und war f\u00fcr sie ein schmerzhafter Schritt \u2013 politisch wie pers\u00f6nlich. Er bedeutete nicht nur eine Trennung von der Partei, sondern auch eine Auseinandersetzung mit der eigenen politischen Herkunft. Richard selbst hat sp\u00e4ter darauf Bezug genommen. Dass Linde diesen Schritt vor ihm ging, verweist auf die ausgepr\u00e4gte Eigenst\u00e4ndigkeit, die ihr politisches Handeln stets pr\u00e4gte \u2013 und auf eine Konsequenz, die auch dort nicht Halt machte, wo es schmerzte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber Jahrzehnte hinweg war Linde Wadani an der Seite ihres Mannes pr\u00e4sent \u2013 nicht im Vordergrund, sondern als konstante, strukturierende und mitunter treibende Kraft im Hintergrund. Kaum jemand widersprach Richard so entschieden wie sie \u2013 und doch stets in solidarischer Verbundenheit. Wo Argumente aus dem Kreis des Personenkomitees ihn nicht erreichten, gelang es oft Linde, ihn zu \u00fcberzeugen. Nicht selten war es Linde, die auch in den Interviews lenkte, nachfragte, einwarf und beharrte, wenn etwas pr\u00e4zisiert werden musste. Richard selbst beschrieb Lindes Rolle einmal mit wenigen, einfachen Worten: \u201eDie Linde und ich, wir haben fest zusammengehalten und uns \u00fcber alles hinweggesetzt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Lindes Unterst\u00fctzung bedeutete im Fall der Wadanis nicht blo\u00df Zustimmung zu Richards politischer Arbeit. Sie bedeutete Auseinandersetzung, Diskussion, Kritik, Beharrlichkeit. Sie bedeutete auch, die langen Phasen auszuhalten, in denen politisches Engagement ins Leere zu laufen schien, in denen die gesellschaftliche \u00c4chtung gegen\u00fcber Wehrmachtsdeserteuren kaum nachlie\u00df und \u00f6ffentliche Anerkennung in weiter Ferne lag. Dass sich dies ab den 2000er Jahren schlie\u00dflich zu \u00e4ndern begann \u2013 dass es zu einer rechtlichen Rehabilitierung und zu einer Denkmalsetzung an einem der prominentesten Orte Wiens kam, war das Ergebnis eines jahrzehntelangen Ringens und K\u00e4mpfens gegen viele Widerst\u00e4nde. Ein politischer Kampf, der von Richard und Linde gemeinsam gef\u00fchrt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Linde Wadani trat dabei selbst kaum \u00f6ffentlich in Erscheinung. Das war keine Folge von Zur\u00fccksetzung, sondern eine bewusste, von ihr getroffene Entscheidung. Eine Doppelbiografie der Wadanis, wie wir sie urspr\u00fcnglich geplant hatten, lehnte sie ab \u2013 entschieden, wiederholt, mit einem vehementen Nein, das zu teils erbitterten Auseinandersetzungen zwischen uns f\u00fchrte. Unser Wunsch, Lindes Geschichte als Frau ebenfalls sichtbar zu machen, scheiterte an ihrem Widerstand. Auch dort, wo sie dennoch namentlich erw\u00e4hnt und gew\u00fcrdigt wurde, reagierte sie mit deutlicher Kritik \u2013 nicht zuletzt an unserer Pressearbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Im R\u00fcckblick erscheint diese Haltung wie eine Antithese zur Gegenwart, in der Sichtbarkeit oft mit Bedeutung gleichgesetzt wird. Linde hatte sich dem immer entzogen. F\u00fcr sie z\u00e4hlte nicht das Erz\u00e4hlen \u00fcber sich selbst, sondern das politische Handeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Konsequenz zeigte sich auch in scheinbar nebens\u00e4chlichen Details. Als wir ein Foto verwenden wollten, das sie und Richard am Faaker See zeigte \u2013 eine ruhige, idyllische Szene mit Wasser, Landschaft und Enten \u2013, legte sie ihr Veto ein. Zu unpolitisch. Eine vertrottelte Idee, wie sie sinngem\u00e4\u00df kommentierte. Jegliche romantisierende Weichzeichnung war ihr ein Gr\u00e4uel. Das Foto wurde sp\u00e4ter tats\u00e4chlich verwendet \u2013 ohne Enten. Die wurden auf Lindes Wunsch wegretuschiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Und doch w\u00e4re es verk\u00fcrzt, Linde allein \u00fcber ihre politische Konsequenz zu beschreiben. Sie war ein feinsinniger Mensch, mit gro\u00dfer Liebe zu Oper und Theater, zu Kunst und Literatur. Auch als Richard aufgrund seiner Schwerh\u00f6rigkeit die Theaterbesuche aufgab, hielt sie daran fest. Das Theaterabonnement blieb \u2013 Sonntag f\u00fcr Sonntag, unabh\u00e4ngig davon, wie es ihr ging. \u00c4hnlich verhielt es sich mit ihren geliebten Schiurlauben, die sie schlie\u00dflich auch ohne ihn unternahm. In dieser Beharrlichkeit zeigte sich eine andere, leisere Form ihrer Konsequenz.<\/p>\n\n\n\n<p>Lindes Leben war gepr\u00e4gt von Bescheidenheit. Jahrzehntelang lebten die Wadanis in ihrer kleinen Gemeindewohnung in Simmering. Der kleine Luxus, den sich Linde erlaubte, war ihre Leidenschaft f\u00fcr Blumen: ihr Balkon, der sich im Sommer in ein Bl\u00fctenmeer aus Rosen wandelte, war ihr gro\u00dfer Stolz. Und das Reiten \u2013 eine Liebe, die sie lange begleitete. Als ihr geliebtes Pferd starb, gab sie dieses Hobby auf. Auch das war eine Form von Endg\u00fcltigkeit, die zu ihr passte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfer Schmerz blieb die r\u00e4umliche Distanz zu ihrem Sohn und seiner Familie, die in Australien leben. Die gelegentlichen Besuche dort waren ihr eine gro\u00dfe Freude, doch sie ersetzten nicht die Abwesenheit im Alltag. Gro\u00dfe Bedeutung hatten wohl auch deshalb die Beziehungen innerhalb des 2002, an Richards 80. Geburtstag, gegr\u00fcndeten Personenkomitees f\u00fcr die Opfer der NS-Milit\u00e4rjustiz. Freundschaften \u00fcber Generationen hinweg \u2013 entstanden aus der gemeinsamen politischen Arbeit: diese wurden f\u00fcr Linde zu einem tragenden sozialen Gef\u00fcge im Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zuletzt begleitete sie die gedenkpolitische und wissenschaftliche Arbeit ihrer Freund:innen aus dem Personenkomitee mit wachem Interesse und gro\u00dfer Anteilnahme. Dazu geh\u00f6rten auch die Gedenktafelenth\u00fcllungen an Orten der NS-Milit\u00e4rjustiz, etwa am Wiener Concordiaplatz oder in der Hohenstaufengasse (2024). Besonders wichtig waren ihr die allj\u00e4hrlichen, seit 2002 durchgef\u00fchrten Gedenkfeiern in Kagran, die seit der Errichtung des Denkmals am Ballhausplatz etwas in den Hintergrund getreten waren: f\u00fcr Linde hatten sie jedoch nichts an Bedeutung verloren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass N\u00e4he und gegenseitige Verbundenheit bis zuletzt bestanden, zeigt sich auch in den letzten Wochen ihres Lebens. Noch im Winter 2025\/26 reiste sie nach Australien und lernte ihren Urenkel kennen. \u00dcber Nachrichten blieb sie mit uns in Kontakt, schickte Fotos, schrieb: \u201eIch bin gl\u00fccklich mit meiner Familie. Alles ist wunderbar.\u201c Die letzte Nachricht erreichte uns am 1. Februar: \u201eBin wieder da!\u201c Wir wollten uns treffen. Dazu kam es nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch war sie in ihren letzten Tagen nicht allein. Freund:innen und Gef\u00e4hrt:innen aus dem Personenkomitee begleiteten sie bis zuletzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Einschnitt ihres Lebens war zweifelsohne Richards Tod, ihre gro\u00dfe Liebe. Seitdem, so erz\u00e4hlte sie einmal, verging kein Tag, an dem sie nicht Zwiesprache mit ihm hielt. F\u00fcr eine \u00fcberzeugte Kommunistin ein Schritt, der nicht ohne Widerspruch blieb \u2013 vielleicht der gr\u00f6\u00dfte, den sie an sich selbst wahrnahm und akzeptierte. Kaum ein Grab am Wiener Zentralfriedhof wurde so regelm\u00e4\u00dfig besucht und mit solcher Sorgfalt gepflegt wie seine letzte Ruhest\u00e4tte. Still, mit gro\u00dfer Konsequenz, sorgte sie daf\u00fcr, dass es als Ehrengrab der Stadt Wien gewidmet wurde. Ihr Anliegen war es, dass diese F\u00fcrsorge Bestand hatte \u2013 \u00fcber die Zeit hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zuletzt blieb sie ein wacher, kritischer, politischer Geist. Am Mittwoch, dem 25. M\u00e4rz 2026, verstarb Linde Wadani im Alter von 87 Jahren.<br>Was bleibt, ist die Erinnerung an eine bemerkenswerte Frau und ihr politisches Wirken und nicht zuletzt die sichtbaren Resultate eines langwierigen Rehabilitationsprozesses, an dem sie entscheidenden Anteil hatte. Es bleiben auch die Erinnerungen an eine Pr\u00e4senz, die sich nicht in den Vordergrund dr\u00e4ngte und gerade darin wirksam war: Gespr\u00e4che, Klarheit, eine Form von Haltung, die sich nicht ausstellen musste, um Bestand zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr uns bleiben am Ende ein gedeckter Tisch und viele Gespr\u00e4che \u2013 und die Erinnerung an das, was sich dort, oft ganz unscheinbar, entfaltet hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Lisa Rettl &amp; Magnus Koch<\/p>\n\n\n\n<p><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><\/p>\n\n\n<h1><a title=\"For texts in english please click on the main Menu\" href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/4402-2\/\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-4317\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/flag_uk.jpg\" alt=\"flag_uk\" width=\"27\" height=\"18\" \/><\/a> <img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-4316 alignright\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/flag_at.jpg\" alt=\"flag_at\" width=\"27\" height=\"18\" \/><\/h1>\n<p><span style=\"color: #cca758;\"><strong>Das erste \u00f6sterreichische DESERTEURSDENKMAL steht in Wien<br \/><\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Am 24. Oktober 2014 wurde durch einen <a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/2014\/10\/eroeffnungsfeier_2014\/\">Festakt<\/a> am Ballhausplatz das Denkmal f\u00fcr die Verfolgten der NS-Milit\u00e4rjustiz er\u00f6ffnet. Denkmalsetzerin ist die Stadt Wien.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_2847\" style=\"width: 155px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Deutsch_Denkmal_WIEN_web.pdf\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2847\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2847\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Screenshot-2015-11-03-20.32.38-145x300.jpg\" alt=\"Folder Deserteursdenkmal Wien\" width=\"145\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Screenshot-2015-11-03-20.32.38-145x300.jpg 145w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Screenshot-2015-11-03-20.32.38.jpg 251w\" sizes=\"(max-width: 145px) 100vw, 145px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2847\" class=\"wp-caption-text\">Neu: Brosch\u00fcre zum Deserteursdenkmal. Klick aufs Bild zum Anschauen &amp; Download.<\/p><\/div>\n<p>Die nationalsozialistische Milit\u00e4rjustiz verh\u00e4ngte w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges mehr als 30.000 Todesurteile: gegen Soldaten, Kriegsgefangene und ZivilistInnen, insbesondere aus den von der Wehrmacht besetzten Gebieten in ganz Europa. Die meisten Todesurteile ergingen gegen Deserteure und \u00bbWehrkraftzersetzer\u00ab. Viele tausend weitere Soldaten starben nach kriegsgerichtlichen Urteilen in sogenannten Bew\u00e4hrungseinheiten an der Front.<\/p>\n<p><strong>Angefeindet, diffamiert &#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Handlungsweisen, Lebenswege und biografische Hintergr\u00fcnde der Verfolgten sind vielf\u00e4ltig. Vor den Milit\u00e4rgerichten standen erkl\u00e4rte politische GegnerInnen des Nationalsozialismus ebenso wie Menschen, die aus sehr unterschiedlichen Motiven heraus individuelle Freir\u00e4ume suchten. Jegliche Form der Widersetzlichkeit oder etwa die Unterst\u00fctzung von Deserteuren durch zivile Helferinnen und Helfer konnten als politische Delikte bewertet werden und wurden mit h\u00e4rtesten Strafen belegt.<\/p>\n<p>Nach Kriegsende begegnete die \u00f6sterreichische Gesellschaft den \u00dcberlebenden dieser Verfolgung mit Ablehnung und Feindschaft. Zwar hielt sich in \u00d6sterreich lange der Mythos, durch den Einmarsch deutscher Truppen im Jahre 1938 sei \u00d6sterreich das \u00bberste Opfer\u00ab deutscher Kriegspolitik geworden. Dennoch galt der Dienst \u00f6sterreichischer Soldaten in der \u00bbGro\u00dfdeutschen\u00ab Wehrmacht als Pflichterf\u00fcllung oder gar als heldenhaft.<\/p>\n<p><strong>&#8230; und 2009 rehabilitiert.<\/strong><\/p>\n<p>Angeregt durch historische Forschungen, setzte sich erst ab der Jahrtausendwende langsam die Erkenntnis durch, dass sich die nationalsozialistische Milit\u00e4rjustiz bedingungslos in den Dienst eines verbrecherischen Krieges gestellt hatte. Im Jahre 2009 rehabilitierte der Nationalrat mit den Stimmen von SP\u00d6, \u00d6VP und Gr\u00fcnen die Opfer der Verfolgung durch die Wehrmachtsgerichte und erkannte insbesondere Desertion \u00bbals bewusste Nichtteilname am Krieg an der Seite des nationalsozialistischen Unrechtsregimes\u00ab als Akt des Widerstands an.<\/p>\n<p><strong>Das Denkmal<br \/><\/strong><\/p>\n<p>Die Skulptur Olaf Nicolais an diesem zentralen Ort der Republik \u00d6sterreich greift die klassischen Elemente eines Mahnmals \u00bbSockel\u00ab und \u00bbInschrift\u00ab auf, arrangiert diese aber v\u00f6llig anders als traditionelle Kriegerdenkm\u00e4ler. Ein \u00fcberdimensionales, liegendes \u00bbX\u00ab bildet den dreistufigen Sockel, in dessen dritte Ebene die nur von oben lesbare Inschrift eingelassen ist. Der Text zitiert ein Gedicht des schottischen K\u00fcnstlers Ian Hamilton Finlay (1925\u20132006), der mit wichtigen VertreterInnen der sprachkritischen und experimentellen Wiener K\u00fcnstlerszene befreundet war. Das Zusammenspiel von Sockel und Inschrift inszeniert die Situation des Einzelnen in und gegen\u00fcber gesellschaftlichen Ordnungs- und Machtverh\u00e4ltnissen. Bedroht von Anonymisierung und Ausl\u00f6schung, die ihn zum \u00bbX\u00ab in einer Akte werden lassen, ist seine Position dennoch zentral. Die Skulptur erweist denjenigen Respekt, die eine eigene Entscheidung treffen, sich der Fremdbestimmung widersetzen und sich durch ihr eigenst\u00e4ndiges Handeln gegen das geltende System stellen.<\/p>\n<p><strong>Der K\u00fcnstler<\/strong><\/p>\n<p>Olaf Nicolai wuchs in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) auf, 1983 bis 1988 Studium der Germanistik mit anschlie\u00dfender Promotion an der Universit\u00e4t Leipzig (Titel: Geste zwischen Expression und Kalk\u00fcl. Zur Poetik der Wiener Gruppe). Seit Anfang der 1990er Jahre ist er mit Gruppen- wie mit Einzelausstellungen an fast allen wichtigen Orten des zeitgen\u00f6ssischen Kunstgeschehens pr\u00e4sent.<br \/>Olaf Nicolai lebt und arbeitet in Berlin.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 25%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-731 gallery-columns-4 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/nicolai_141029_01.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/nicolai_141029_01-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-1985\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1985'>\n\t\t\t\tDeserteursdenkmal, Ballhausplatz, Wien 2014 (Foto: Iris Ranzinger\/K\u00d6R)\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/nicolai_141029_06.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/nicolai_141029_06-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-1990\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1990'>\n\t\t\t\tDeserteursdenkmal, Ballhausplatz, Wien 2014 (Foto: Iris Ranzinger\/K\u00d6R)\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/nicolai_141029_11.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/nicolai_141029_11-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-1995\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1995'>\n\t\t\t\tDeserteursdenkmal, Ballhausplatz, Wien 2014 (Foto: Iris Ranzinger\/K\u00d6R)\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/nicolai_141029_16.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" 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id='gallery-1-2004'>\n\t\t\t\tKanzlei des Bundespr\u00e4sidenten und Deserteursdenkmal, Ballhausplatz, Wien 2014 (Foto: Iris Ranzinger\/K\u00d6R)\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/nicolai_141029_33.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/nicolai_141029_33-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-2017\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-2017'>\n\t\t\t\tDeserteursdenkmal, Ballhausplatz, Wien 2014 (Foto: Iris Ranzinger\/K\u00d6R)\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/nicolai_141029_36.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/nicolai_141029_36-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-2020\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-2020'>\n\t\t\t\tDeserteursdenkmal, Ballhausplatz, Wien 2014 (Foto: Iris Ranzinger\/K\u00d6R)\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/nicolai_141029_44.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/nicolai_141029_44-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-2028\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-2028'>\n\t\t\t\tDeserteursdenkmal, Ballhausplatz, Wien 2014 (Foto: Iris Ranzinger\/K\u00d6R)\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/impressum\/\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/1335947476694.jpg\" alt=\"MA7\" width=\"\" height=\"24\" border=\"0\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/impressum\/\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Nationalfonds-Logo.jpg\" alt=\"NF\" width=\"\" height=\"24\" border=\"0\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/impressum\/\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/bmbf-logo.jpg\" alt=\"BM.BF\" width=\"\" height=\"24\" border=\"0\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/impressum\/\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/logo-zukunftsfonds.jpg\" alt=\"ZF\" width=\"\" height=\"24\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<div>\u00a0<\/div> ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachruf auf Linde Wadani (1939\u20132026) Es sind oft nicht die gro\u00dfen Auftritte, die bleiben, sondern die Situationen am Rand: ein gedeckter Tisch, sorgf\u00e4ltig geschnittene Kuchenst\u00fccke, Schlagobers im feinen Porzellan. Die Arbeit an der historisch-politischen Biografie des Wehrmachtsdeserteurs Richard Wadani begann &hellip; <a href=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/home\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"sidebar-page.php","meta":[],"categories":[],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/731"}],"collection":[{"href":"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=731"}],"version-history":[{"count":139,"href":"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/731\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5216,"href":"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/731\/revisions\/5216"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=731"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=731"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=731"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}