{"id":3198,"date":"2016-05-26T19:56:19","date_gmt":"2016-05-26T17:56:19","guid":{"rendered":"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/?page_id=3198"},"modified":"2024-01-12T15:59:19","modified_gmt":"2024-01-12T14:59:19","slug":"gericht-hohenstaufengasse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/verfolgungsorte\/gericht-hohenstaufengasse\/","title":{"rendered":"Gericht der Division 177, Standort Hohenstaufengasse"},"content":{"rendered":"<div><span style=\"color: #b78847;\"><strong>Gericht der Division 177, Standort Hohenstaufengasse<\/strong><\/span><\/div>\n<p><strong>Im Geb\u00e4ude Hohenstaufengasse 3 befand sich ab Ende 1943 bis zur Befreiung ein Gericht der NS-Milit\u00e4rjustiz. Es war Teil eines Unrechtsregimes das Deserteure, Selbstverst\u00fcmmler, Saboteure, Wehrdienstverweigerer, u.a. verfolgte.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_3205\" style=\"width: 2215px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/hohenstaufengasse_c.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3205\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-3205\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/hohenstaufengasse_c.jpg\" alt=\"Briefkopf des Gerichts der Divison 177, Standort Hohenstaufengasse 3 (Quelle: D\u00d6W)\" width=\"2205\" height=\"492\" srcset=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/hohenstaufengasse_c.jpg 2205w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/hohenstaufengasse_c-300x66.jpg 300w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/hohenstaufengasse_c-1024x228.jpg 1024w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/hohenstaufengasse_c-500x111.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 2205px) 100vw, 2205px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3205\" class=\"wp-caption-text\">Briefkopf des Gerichts der Divison 177, Standort Hohenstaufengasse 3 (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.doew.at\">D\u00d6W<\/a>)<\/p><\/div>\n<div><strong>Geschichte vor 1938 <\/strong><br \/>\nDas Geb\u00e4ude Hohenstaufengasse 3 wurde von Otto Wagner in den Jahren 1882-1884 f\u00fcr die Zentraleurop\u00e4ische L\u00e4nderbank errichtet. Es gilt als hervorragendes Beispiel f\u00fcr das Fr\u00fchwerk des ber\u00fchmten Jugendstilarchitekten und findet daher in zahlreichen Architekturlexika Erw\u00e4hnung. Die L\u00e4nderbank verkaufte das Haus im Sommer 1938 an das Deutsche Reich. Die Wehrmacht lie\u00df sogleich Modernisierungen durchf\u00fchren, einige Zeit nutzten auch andere Stellen das Geb\u00e4ude, darunter das Ministerium f\u00fcr Landwirtschaft. Der gro\u00dfe, helle Kassensaal und die Tresorr\u00e4ume im Keller bestehen bis heute.<\/div>\n<p><br class=\"clear\"><\/p>\n<div><strong>NS-Milit\u00e4rjustiz<\/strong><br \/>\nDas Feldkriegsgericht der Division 177 besa\u00df in Wien bereits zwei Standorte, am Stubenring und Loquaiplatz. Ende 1943 wurde ein dritter Standort in der Hohenstaufengasse 3 eingerichtet. Man kann davon ausgehen, dass der Standort und die neue Abteilung III eigens zur Verfolgung des \u201aSelbstverst\u00fcmmler-Unwesens\u2018, das dem Divisionsrichter Karl Everts ein ideologischer Dorn im Auge war, eingerichtet wurden. Die geografische N\u00e4he zu den Verh\u00f6rr\u00e4umlichkeiten in der Ro\u00dfauer Kaserne und zum Gericht der Wehrmachtskommandantur Wien in der Universtit\u00e4tsstra\u00dfe boten zus\u00e4tzliche Vorteile gegen\u00fcber der Mariahilfer Hauptstelle. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten insgesamt rund 17 Richter am Gericht der Division 177.<\/div>\n<p><br class=\"clear\"><\/p>\n<div><strong>Jagd nach \u201eSelbstverst\u00fcmmlern\u201c<\/strong><br \/>\nDie nunmehrige Abteilung III des Gerichts der Division 177 unter der Leitung von Karl Everts f\u00fchrte vor allem einen unerbittlichen Kampf gegen Selbstverst\u00fcmmler. Man war bei Gericht der \u00dcberzeugung, dass durch absichtlich beigef\u00fcgte Verletzungen und Selbstansteckungen, falsche Krankmeldungen oder mutwilliger Verl\u00e4ngerung von Heilungsprozessen in Wien massenweise der Dienst in der Wehrmacht verweigert wurde.<\/p>\n<p>Karl Everts, der schon vor dem Krieg als Richter beim Gericht der 2. Panzer-Division in Wien stationiert gewesen war, baute in Zusammenarbeit mit der Fahndungsgruppe 200 der Heeresstreife ein engmaschiges Netzwerk der Verfolgung auf, das sich anfangs auf bestimmte Formen von Knochenbr\u00fcchen und Kniegelenksverletzungen konzentrierte, schon bald aber jede vermutete Selbstverst\u00fcmmelung untersuchte.<\/p>\n<p>Die Fahndungsgruppe 200 lieferte Everts im Fr\u00fchsommer 1944 zwar erste Hinweise auf systematisch betriebene Selbstverst\u00fcmmelungen, es fehlten aber die Beweise. Dies \u00e4nderte sich, als es Everts im Juli 1944 gelang, einen Denunzianten, dem er Strafmilderung versprochen hatte, in das Reservelazarett XIa in der Boerhavegasse in Wien-Landstra\u00dfe einzuschleusen. Es wurde in Folge ein Netzwerk aus Denunziant:innen und Spion:innen aufgebaut, welche h\u00e4ufige Treffpunkte wie Schwimmb\u00e4der und Kaffeeh\u00e4user bzw. Tatorte wie Lazarette aussp\u00e4hten. Zus\u00e4tzlich kontrollierte die Heeresstreife vermehrt die Reservelazarette in Wien, um dort sowohl medizinisches Personal als auch Patienten unter Druck zu setzen und zu Denunziationen anzustiften.<\/p>\n<p>Um sich selbstverletztende Soldaten zu finden war jedes Mittel Recht, auch explizit Folter. So meinte Everts in einer Urteilsbegr\u00fcndung:<\/p>\n<blockquote>\n<div>\u201eWenn zeitlich und \u00f6rtlich bestimmte Verletzungen geradezu seuchenartig auftreten, die am Marke und an der Wehrkraft eines Volkes, welches einen Kampf auf Leben und Tod f\u00fchrt, r\u00fctteln, dann m\u00fcssen und k\u00f6nnen auch gegebenenfalls Mittel zur Anwendung gebracht werden, die geeignet sind, derartige Verbrecher zum Sprechen zu bringen. Bei der Auswahl der Mittel kann naturgem\u00e4\u00df nicht jener Ma\u00dfstab angelegt werden, wie er in Friedenszeiten \u00fcblich ist.\u201c<\/div>\n<\/blockquote>\n<p><br class=\"clear\"><br \/>\nUm die Kommunikation zwischen Hohenstaufengasse und Ro\u00dfauer Kaserne zu vereinfachen, wo die Wehrmachtsstreife mit der Aufgabe betraut war, mit Verh\u00f6ren und Folterungen zu den erw\u00fcnschten Gest\u00e4ndnissen zu kommen, wurde ein Mitarbeiter des Gerichts direkt in der Kaserne stationiert.<\/p>\n<p>Bereits am 4. August 1944 ging Everts davon aus, mindestens achtzig F\u00e4lle von Selbstverst\u00fcmmelung zur Verhandlung bringen zu k\u00f6nnen. Die Anklagepunkte, die Everts ab Oktober 1944 verschriftlichte, basierten zu einem Gro\u00dfteil auf durch Folter erpressten Gest\u00e4ndnissen, da die meisten \u00c4rzte sich weigerten, tendenzi\u00f6se Gutachten auszustellen, die die Anklage unterst\u00fctzten. Zwischen 23. Oktober und 19. Dezember 1944 wurden jedenfalls 68 Personen, Frauen und M\u00e4nner, wegen Selbstverst\u00fcmmelung oder Beihilfe zur Selbstverst\u00fcmmelung verurteilt, 27 von ihnen zum Tode, die \u00fcbrigen Angeklagten erhielten insgesamt 378 Jahre Zuchthaus. 14 der zum Tode Verurteilten wurden am 7. Februar 1945 am Milit\u00e4rschie\u00dfplatz Kagran erschossen. Everts leitete und organisierte diese Hinrichtungen.<br \/>\n<br class=\"clear\"><\/p>\n<div><strong>Durchhalten in der Hohenstaufengasse<\/strong><br \/>\nNoch am 15. Februar 1945, also zwei Monate vor der Befreiung Wiens durch die Rote Armee, f\u00fchrte Karl Everts Verfahren gegen Selbstverst\u00fcmmler. Die Richter in der Hohenstaufengasse 3 hielten sogar in den letzten Tagen bis zur Befreiung den Dienstbetrieb aufrecht. Dieser bestand zu diesem Zeitpunkt vor allem daraus, verurteilte Soldaten zur \u201eFrontbew\u00e4hrung\u201c zu schicken, also der \u00d6sterreich vom Osten her befreienden Roten Armee entgegenzuschicken. Erst rund um den 4.4.1945 d\u00fcrften sich auch die letzten Richter nach Ober\u00f6sterreich abgesetzt haben.<\/p>\n<div id=\"attachment_3205\" style=\"width: 2215px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/hohenstaufengasse_b.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3205\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-3205\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/hohenstaufengasse_b.jpg\" alt=\"Der historische Gerichtssaal des Divisonsgerichts dient heute als Sitzungszimmer (Quelle: Alexander Wallner)\" width=\"2205\" height=\"492\"><\/a><p id=\"caption-attachment-3205\" class=\"wp-caption-text\">Der historische Gerichtssaal des Divisonsgerichts dient heute als Sitzungszimmer (Quelle: Alexander Wallner)<\/p><\/div>\n<div><strong>Nach 1945<\/strong><br \/>\nDas Geb\u00e4ude fiel als \u201eDeutsches Eigentum\u201c der Republik \u00d6sterreich zu. In den ersten Jahren wurde es von den verschiedenen milit\u00e4rischen Stellen verwendet, dem folgte (wie am Otto-Wagner-Platz) das Zentralb\u00fcro des European Recovery Program (ERC, \u201eMarshall-Plan\u201c). Nach dessen Auslaufen nutzten verschiedene Bundesstellen (Bundesverlag, Lehrmittelstelle, Fremdenverkehrswerbung, Archiv des Innenministeriums, usw.) das Geb\u00e4ude. Seit 1994 wurde es vom Bundeskanzleramt (Sektion III) genutzt, seit 2018 ist es Teil des Bundesministeriums f\u00fcr Kunst, Kultur, \u00f6ffentlichen Dienst und Sport (BMK\u00d6S). Der ehemalige Gerichtssaal ist heute ein Sitzungszimmer.<\/div>\n<p><br class=\"clear\"><\/p>\n<div><strong>Aufarbeitung und Gedenken<\/strong><br \/>\nLange Zeit spielte die Darstellung der Geb\u00e4udegeschichte in Bezug auf die Verwendung w\u00e4hrend dem Nationalsozialismus f\u00fcr die das Geb\u00e4ude n\u00fctzenden Ministerien keine Rolle. Seit den 2010er Jahren wurde durch zivilgesellschaftliche Kampagnen die Geschichte des Geb\u00e4udes in der \u00d6ffentlichkeit thematisiert. So wies Richard Wadani, Wehrmachtsdeserteur und Ehrenobmann des Vereins \u201aPersonenkomitee Gerechtigkeit f\u00fcr die Opfer der NS-Milit\u00e4rjustiz\u2018 am 13.8.2009 bei einer Pressekonferenz vor Ort auf das fehlende Gedenken hin:<\/p>\n<blockquote>\n<div>Heldendenkm\u00e4ler gibt es \u00fcberall, aber an die Opfer erinnert nichts.<\/div>\n<\/blockquote>\n<div class=\"mceTemp\"><\/div>\n<p><br class=\"clear\"><br \/>\nAm 6.9.2009 brachte eine vergangenheitspolitische Initiative namens \u201aAK Denkmalpflege\u2018 w\u00e4hrend eines aktionistischen Stadtspazierganges eine tempor\u00e4re Gedenktafel mit folgender Aufschrift am Geb\u00e4ude an:<\/p>\n<blockquote>\n<div>Hier, auf dem NS-Feldkriegsgericht f\u00fcr Wien von 1943-1945, h\u00e4ngt [k]eine Gedenktafel f\u00fcr die Verfolgten und Ermordeten der NS- Milit\u00e4rjustiz.<\/div>\n<\/blockquote>\n<div class=\"mceTemp\"><\/div>\n<p><br class=\"clear\"><br \/>\nAm 12. J\u00e4nner 2024 wurde von Vizekanzler und Bundesminister Werner Kogler, in Anwesenheit der Bundesminister:innen Alma Zadi\u0107 und Johannes Rauch, der zweiten Nationalratspr\u00e4sidentin Doris Bures, sowie Bezirksvorsteher Markus Figl, <a href=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/2024\/01\/gedenktafel-enthuellung-hohenstaufengasse-12-jaenner-2024\/\">eine Gedenktafel am Geb\u00e4ude enth\u00fcllt<\/a>, die auf die NS-Geschichte des Geb\u00e4udes verweist. Im Rahmen der feierlichen Enth\u00fcllung spielte das Ensemble der Gardemusik Wien das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Moorsoldaten\">Moorsoldatenlied<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Gedenktafel-Hohenstaufengasse-2-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5050\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Gedenktafel-Hohenstaufengasse-2-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Gedenktafel-Hohenstaufengasse-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Gedenktafel-Hohenstaufengasse-2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Gedenktafel-Hohenstaufengasse-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Gedenktafel-Hohenstaufengasse-2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Gedenktafel-Hohenstaufengasse-2-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Gedenktafel-Hohenstaufengasse-2-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Fallbeispiele<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Emil Ifkovics und Franz Josef Fr\u00f6ch desertierten zusammen, das Gericht der Division 177 in der Hohenstaufengasse 3 verurteilte sie am 4. Oktober 1944 zum Tode. &#8211; <a href=\" http:\/\/www.doew.at\/erinnern\/fotos-und-dokumente\/1938-1945\/aufrechterhaltung-der-manneszucht\/emil-ifkovics-1924-1944\">Biografie Emil Ifkovics und Franz Josef Fr\u00f6ch (D\u00d6W)<\/a> &#8211; <a href=\"http:\/\/www.doew.at\/cms\/download\/b7cu4\/ifkovics_emil_dokumente_6078.pdf\">Gericht der Div.177 an den Gendarmerieposten mit der Bitte um Ermittlungshilfe (D\u00d6W)<\/a> &#8211; <a href=\"http:\/\/www.doew.at\/cms\/download\/c7gtk\/ifkovics_6078_hinrichtung.pdf\">Protokoll der Erschie\u00dfung von Ifkovics (D\u00d6W)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Karl Lauterbach gelang es durch Selbstverletzung nicht in der Wehrmacht dienen zu m\u00fcssen, das Gericht der Division 177 in der Hohenstaufengasse 3 verurteilte ihn am 26. Oktober 1944 zum Tode. <a href=\"http:\/\/www.doew.at\/erinnern\/fotos-und-dokumente\/1938-1945\/aufrechterhaltung-der-manneszucht\/karl-lauterbach-1924-1945\">Biografie Karl Lauterbach (D\u00d6W)<\/a>&nbsp;&#8211; <a href=\"http:\/\/www.doew.at\/cms\/download\/248il\/6056_hinrichtung_kagran_2_1945.pdf\">Protokoll der Erschie\u00dfung von Lauterbach und anderer (D\u00d6W)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p><!-- \/wp:freeform --><\/p>\n<p><!-- \/wp:group --><\/p>\n<p><!-- \/wp:column --><\/p>\n<p><!-- \/wp:columns --><\/p>\n<p><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<\/div>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gericht der Division 177, Standort Hohenstaufengasse Im Geb\u00e4ude Hohenstaufengasse 3 befand sich ab Ende 1943 bis zur Befreiung ein Gericht der NS-Milit\u00e4rjustiz. 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