{"id":3153,"date":"2016-05-22T16:47:35","date_gmt":"2016-05-22T14:47:35","guid":{"rendered":"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/?page_id=3153"},"modified":"2016-05-22T17:46:15","modified_gmt":"2016-05-22T15:46:15","slug":"zentralgericht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/verfolgungsorte\/zentralgericht\/","title":{"rendered":"Zentralgericht des Heeres, Au\u00dfenstelle Wien"},"content":{"rendered":"<div><span style=\"color: #b78847;\"><strong>Zentralgericht des Heeres, Au\u00dfenstelle Wien<\/strong><\/span><\/div>\n<div>\n<p><strong>\u00dcber dem heutigen Amtsgeb\u00e4ude des Bundesheeres am Franz-Josefs-Kai 7-9 wehte bis 1945 die Reichskriegsflagge, in ihm tagte die Wiener Au\u00dfenstelle des Zentralgericht des Heeres. Es war als Gericht der NS-Milit\u00e4rjustiz Teil eines Unrechtsregimes das Deserteure, Selbstverst\u00fcmmler, Saboteure, Wehrdienstverweigerer, usw. verfolgte.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_3154\" style=\"width: 134px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_a.png\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3154\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-3154  \" title=\"Inserat eines Kleiderhauses, 1932, mit Anschrift (Quelle: Lehmann)\" alt=\"Inserat eines Kleiderhauses, 1932, mit Anschrift (Quelle: Lehmann)\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_a-158x300.png\" width=\"124\" height=\"234\" srcset=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_a-158x300.png 158w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_a.png 350w\" sizes=\"(max-width: 124px) 100vw, 124px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3154\" class=\"wp-caption-text\">Inserat eines Kleiderhauses, 1932, mit Anschrift (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.digital.wienbibliothek.at\/wbrobv\/periodical\/pageview\/204787\">Lehmann<\/a>)<\/p><\/div>\n<p><strong>Geschichte vor 1938<\/strong><br \/>\nDer \u201eIndustriepalast\u201c am Franz-Josefs-Kai 7-9 war bis in die 1930er Jahre eine weithin bekannte Adresse: eine Vielzahl an Speditionen, Reiseb\u00fcros, Gro\u00dfhandelsfirmen, Verlage und \u00e4hnlichen Unternehmen boten dort ihre Dienste an. 1932 hatten 60 Wiener Firmen dort Niederlassungen auf rund 2000 Quadratmetern, ein Beispiel siehe nebenbei. Das f\u00fcr Moriz Brill erbaute Geb\u00e4ude wurde 1907 fertig gestellt und verf\u00fcgte sogar \u00fcber einen eigenen Abgang zur damaligen Stadtbahn (heute: Linie U4).<\/p>\n<p><strong>\u00dcbernahme Wehrmachtsjustiz<\/strong><br \/>\nDie BesitzerInnen des Geb\u00e4udes wurden 1938 enteignet, das nunmehr \u201earisierte\u201c Geb\u00e4ude f\u00fcr Dienststellen des Dritten Reiches adaptiert. Kurzfristig bezog das in Aufl\u00f6sung befindliche und aus dem Stubenring ausquartierte Ministerium f\u00fcr Wirtschaft und Arbeit das Geb\u00e4ude, 1939 folgte die Wehrmacht mit verschiedenen Dienststellen.<\/p>\n<div id=\"attachment_3155\" style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_b.png\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3155\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-3155 \" alt=\"Ausschnitt aus einer Ansicht des Franz-Josefs-Kais, 1913; Ganz rechts im Bild der Industriepalast, links die Urania (Quelle: Wiener Linien, Bildstrecke)\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_b-300x289.png\" width=\"240\" height=\"231\" srcset=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_b-300x289.png 300w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_b-1024x987.png 1024w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_b-311x300.png 311w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_b.png 2028w\" sizes=\"(max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3155\" class=\"wp-caption-text\">Ausschnitt aus einer Ansicht des Franz-Josefs-Kais, 1913; Ganz rechts im Bild der Industriepalast, links die Urania (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bildstrecke.at\/Strassenbahn\/Images\/detail\/4102\">Wiener Linien, Bildstrecke<\/a>)<\/p><\/div>\n<p><strong>Gericht der Wehrmachtskommandantur Berlin, Au\u00dfenstelle Wien<\/strong><br \/>\nEs handelte sich dabei um ein Gericht mit besonderer Zust\u00e4ndigkeit innerhalb der Wehrmachtsjustiz. Es war kein H\u00f6chstgericht, manche grunds\u00e4tzlichen Entscheidungen aber f\u00fcr andere Gerichte bindend. Es wurde 1934 unter der Bezeichnung \u201eGericht der\u00a0 Wehrmachtskommandantur Berlin\u201c gegr\u00fcndet, seit 1938 besa\u00df es seine einzige Au\u00dfenstelle in Wien. Es ist strikt vom Gericht der\u00a0 Wehrmachtskommandantur Wien zu unterscheiden.<br \/>\nDas Gericht der Wehrmachtskommandantur Berlin war ua. zust\u00e4ndig f\u00fcr alle im Ersatzheer anfallenden F\u00e4lle von Wehrkraftzersetzung (mit Ausnahmen, etwa Selbstverst\u00fcmmelung), Verst\u00f6\u00dfen gegen das \u201eHeimt\u00fcckegesetz\u201c, politischen Strafsachen, Homosexualit\u00e4t sowie alle Fahnenfl\u00fcchtigen, die nach drei Monaten Fahndung nicht gestellt\u00a0 wurden.<\/p>\n<p>\u00dcber 100 Richter waren in Berlin und Wien an diesem Gericht t\u00e4tig und f\u00fchrten rund 46.000 Verfahren. Die Zust\u00e4ndigkeit dieses Wiener Gerichts reichte weit in den von der Wehrmacht besetzten Osten und S\u00fcden und Westen, hier wurden Verfahren aus Griechenland, Rum\u00e4nien und Frankreich verhandelt. Die Verhafteten wurden dabei nur selten dem Gericht selbst vorgef\u00fchrt, meist das Urteil dem Soldaten nur verlesen und vor Ort exekutiert.<\/p>\n<div id=\"attachment_3161\" style=\"width: 1417px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_c.png\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3161\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-3161 \" title=\"Briefkopf des Gerichts der Wehrmachtskommandantur Berlin, Au\u00dfenstelle Wien mit Adresse Franz-Josefs-Kai 7-9 vom 2.Februar 1944 (Quelle: D\u00d6W)\" alt=\"Briefkopf des Gerichts der Wehrmachtskommandantur Berlin, Au\u00dfenstelle Wien mit Adresse Franz-Josefs-Kai 7-9 vom 2.Februar 1944 (Quelle: D\u00d6W)\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_c.png\" width=\"1407\" height=\"123\" srcset=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_c.png 1407w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_c-300x26.png 300w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_c-1024x89.png 1024w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_c-500x43.png 500w\" sizes=\"(max-width: 1407px) 100vw, 1407px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3161\" class=\"wp-caption-text\">Briefkopf des Gerichts der Wehrmachtskommandantur Berlin, Au\u00dfenstelle Wien mit Adresse Franz-Josefs-Kai 7-9 vom 2.Februar 1944 (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.doew.at\/\">D\u00d6W<\/a>)<\/p><\/div>\n<p><strong>Zentralgericht des Heeres, Au\u00dfenstelle Wien<\/strong><br \/>\nIm Fr\u00fchjahr 1944 wurde das Zentralgericht des Heeres gegr\u00fcndet\u00a0 und \u00fcbernahm die allermeisten Agenden des Gerichts der Wehrmachtskommandantur Berlin. Auch die Au\u00dfenstelle Wien ging in diese neuen Strukturen \u00fcber. Die Gr\u00f6\u00dfe des Gerichts blieb dabei im Wesentlichen gleich, ebenso die Anzahl der Verfahren. 1945\u00a0 d\u00fcrften Teile des Zentralgerichts des Heeres in die Hohenstaufengasse 3 \u00fcbersiedelt sein, m\u00f6glicherweise wegen Platzmangel oder Sch\u00e4den am Geb\u00e4ude.<\/p>\n<div id=\"attachment_3162\" style=\"width: 1238px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_d.png\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3162\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-3162\" title=\"Briefkopf des Zentralgerichts des Heeres, Au\u00dfenstelle Wien mit Adresse Franz-Josefs-Kai 7-9 vom 4.Juni 1944 (Quelle: D\u00d6W)\" alt=\"Briefkopf des Zentralgerichts des Heeres, Au\u00dfenstelle Wien mit Adresse Franz-Josefs-Kai 7-9 vom 4.Juni 1944 (Quelle: D\u00d6W)\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_d.png\" width=\"1228\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_d.png 1228w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_d-300x80.png 300w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_d-1024x273.png 1024w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_d-500x133.png 500w\" sizes=\"(max-width: 1228px) 100vw, 1228px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3162\" class=\"wp-caption-text\">Briefkopf des Zentralgerichts des Heeres, Au\u00dfenstelle Wien mit Adresse Franz-Josefs-Kai 7-9 vom 4.Juni 1944 (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.doew.at\/\">D\u00d6W<\/a>)<\/p><\/div>\n<p><strong>Kommandantur der Wehrmachtsstreife<\/strong><br \/>\nDie Wehrmachtsstreife war im Wesentlichen f\u00fcr Fahndung nach und Festnahme von verd\u00e4chtigen Soldaten zust\u00e4ndig. Ihr Zentrum bildete die nahegelegene Rossauerkaserne, wohin die Festgenommenen gebracht wurden und wo Verh\u00f6re und Folterungen stattfanden. \u00dcbergeordnete Stellen waren die Kommandostandorte am Franz-Josefs-Kai 7-9 und\u00a0 am Kohlmarkt 8-10. Gestapo, Schutzpolizei und Wehrmachtsstreife unterst\u00fctzten einander bei der Fahndung nach Verd\u00e4chtigen stark, tauschten Informationen aus und bedienten sich des\u00a0 gleichen Netzwerks aus InformantInnen- und DenunziantInnen. Sie \u00fcberstellten sich Verhaftete, die in die jeweils anderen Zust\u00e4ndigkeitsbereiche fielen. Entlang des Donaukanals konzentrierten sich diese Institutionen auch r\u00e4umlich:\u00a0 Die Gestapo-Zentrale am Morzinplatz lag nur 400 Meter von der Kommandantur der Wehrmachtsstreife entfernt, wenige hundert Meter flussaufw\u00e4rts folgten die Rossauerkaserne als Verh\u00f6r- und Folterort sowie\u00a0 das Polizeigef\u00e4ngnis Rossauerl\u00e4nde, das alle drei nutzten.<\/p>\n<div id=\"attachment_3171\" style=\"width: 144px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_e.png\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3171\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-3171  \" title=\"Eingang des Amtsgeb\u00e4ude Franz-Josefs-Kai 7-9 (Quelle: Alexander Wallner)\" alt=\"Eingang des Amtsgeb\u00e4ude Franz-Josefs-Kai 7-9 (Quelle: Alexander Wallner)\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_e-192x300.png\" width=\"134\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_e-192x300.png 192w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_e.png 640w\" sizes=\"(max-width: 134px) 100vw, 134px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3171\" class=\"wp-caption-text\">Eingang des Amtsgeb\u00e4ude Franz-Josefs-Kai 7-9 (Quelle: Alexander Wallner)<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_3174\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_f.png\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3174\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-3174\" title=\"Frontansicht des Amtsgeb\u00e4ude Franz-Josefs-Kai 7-9 (Quelle: Alexander Wallner)\" alt=\"Frontansicht des Amtsgeb\u00e4ude Franz-Josefs-Kai 7-9 (Quelle: Alexander Wallner)\" src=\"http:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_f-300x149.png\" width=\"300\" height=\"149\" srcset=\"https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_f-300x149.png 300w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_f-1024x511.png 1024w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_f-500x249.png 500w, https:\/\/deserteursdenkmal.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fjk_f.png 1600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3174\" class=\"wp-caption-text\">Frontansicht des Amtsgeb\u00e4ude Franz-Josefs-Kai 7-9 (Quelle: Alexander Wallner)<\/p><\/div>\n<p><strong>Nach 1945<\/strong><br \/>\nDas Geb\u00e4ude wurde bei der Befreiung leicht besch\u00e4digt. Es fiel der Republik \u00d6sterreich zu, obwohl es vor der \u201eArisierung\u201c gar nicht staatlichen Stellen diente. Gleich nach 1945 nutzte die Vorg\u00e4nger-Institutionen des Bundesheeres und teils auch andere Einrichtungen der \u00f6ffentlichen Hand das Geb\u00e4ude. Erst Anfang 1955 wurde das Geb\u00e4ude formal den enteigneten BesitzerInnen restituiert und daraufhin f\u00fcr das Verteidigungsministerium zur\u00fcckgekauft. Ab 1957 wurde das Geb\u00e4ude renoviert und modernisiert, damals erhielt es auch die schmucklose, grau-braune Fassade. Seither dient es dem Verteidigungsministerium als \u201eAmtsgeb\u00e4ude Franz-Josefs-Kai\u201c, zeitweise auch als Sitz des Ministers.<\/p>\n<\/div>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zentralgericht des Heeres, Au\u00dfenstelle Wien \u00dcber dem heutigen Amtsgeb\u00e4ude des Bundesheeres am Franz-Josefs-Kai 7-9 wehte bis 1945 die Reichskriegsflagge, in ihm tagte die Wiener Au\u00dfenstelle des Zentralgericht des Heeres. 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